Massagetechniken: Massage-Tipps von unseren Experten

Massagetechniken

Richtig und gut massieren mit unseren Massage-Tipps

Bei einer Massage gibt es einen wechselseitigen Zusammenhang zwischen psychischen und körperlichen Empfindungen.

Je nachdem, welches Ergebnis erzielt werden soll, eignet sich die eine oder die andere Technik. Neben Massagetechniken, die vorrangig Schmerzen entgegenwirken, gibt es auch Massagetechniken, die sich vornehmlich zur Entspannung eignen.

Was für Unterschiede gibt es bei den Massagetechniken?

Die Entspannungsmassage

Eine Entspannungsmassage, wie zum Beispiel die Hot-Stone-Massage dient in erster Linie der Steigerung des individuellen Wohlbefindens. Eine Massage zur Entspannung wird in der Regel sehr sanft ausgeführt.

Abgesehen von sanften Massagetechniken, spielt bei der Entspannungsmassage auch die Umgebung eine große Rolle.

Beruhigende Musik und eine gemütliche Einrichtung sorgen für eine angenehme Atmosphäre während der Massage. Durch den Einsatz von Aromaölen können Sie zusätzlich eine stimulierende, beruhigende oder verwöhnende Wirkung erzielen.

Berührung, Duft und Wärme sprechen alle Sinne an und verbessern das Wohlbefinden Ihrer Kunden und Patienten spürbar und sofort.

Die ganzheitliche Massage

Unter einer ganzheitlichen Massage versteht man das Zusammenfassen mehrerer Methoden. Jede Methode geht dabei von einer Einheit aus Körper, Seele und Geist aus. Einige Massagetechniken, wie zum Beispiel die der Ayurveda Massage, entspringen uralten Heilslehren.

Das Ziel der ganzheitlichen Massagetechniken ist es, seelische Ungleichgewichte auszugleichen. Ganzheitliche Massagen helfen Ihren Kunden dabei, ihre innere Balance zu finden, sich zu entspannen und das Wohlbefinden zu verbessern.

Die Sportmassage

Eine Sportmassage wird in der Regel vor dem Sport angewendet. Sie lockert die Muskulatur, wärmt diese auf und bereitet sie auf anstehende Belastungen optimal vor. Wird die Sportmassage nach dem Training angewendet, sorgt sie für Entspannung und Beruhigung.

Bei dieser Massageart werden verschiedene Massagetechniken miteinander verknüpft. Es finden sich Elemente der klassischen Massage in ihr wieder, die allerdings mit ergänzenden Techniken vertieft wird.

Neben diesen drei Massagearten und den dazugehörigen Techniken gibt es noch viele andere Massagetechniken, die Sie dabei unterstützen richtig zu massieren. Gerne klären wir Sie in einem persönlichen Gespräch oder während unserer Massagekurse auf.

Richtig und gut massieren mit unseren Massage-Tipps

Eine gute Massage ist ein Zusammenspiel vieler Faktoren. Vor allen Dingen sollte sie allerdings korrekt ausgeführt werden. Wir geben Ihnen sieben nützliche Massage-Tipps mit auf den Weg, die sie gern umsetzen dürfen.

  1. Bereiten Sie sich vor und schaffen sie Atmosphäre
    Sorgen Sie dafür, dass Ihre Räumlichkeiten warm, ruhig und geschützt sind. Dekorieren Sie das Massagezimmer stilvoll, hell, freundlich und einladend. Gern können Sie auch Kerzen, Düfte und Blumen im Raum verteilen. Auch entspannende Musik kann Ihren Kunden und Patienten zu mehr Wohlbefinden führen.Wenn Aroma-Öle eingesetzt werden, benutzen Sie hochwertige Produkte und stellen Sie diese rechtzeitig bereit. Es ist ärgerlich, wenn eine Massage unterbrochen werden muss, um ein Massageöl zu holen.Übrigens: Schmuck und Armbanduhren sind während der Massage abzulegen.
  2. Nehmen Sie sich Zeit für das Vorgespräch
    Im Vorgespräch erfahren Sie nicht nur alle notwendigen gesundheitlichen Dinge über Ihre Kunden und Patienten, Sie können bereits in die erste Entspannungsphase eintauchen. Fragen Sie bewusst nach körperlichen Verspannungen und gehen Sie auf diese Bereiche ggf. intensiver ein.Machen Sie sich ein Bild über die aktuelle Lebenssituation und geben Sie Ihrem Gegenüber genug Raum um verbal anzukommen.
  3. Entspannende Positionen tun Ihnen und Ihren Kunden und Patienten gut
    Je entspannter Sie sich selbst beim Massieren fühlen, desto mehr überträgt sich dieses positive Gefühl auf Ihr Gegenüber. Im Idealfall greifen Sie deshalb auf professionelle Hilfsmittel, wie eine gute Massageliege zurück.
  4. Es gibt keinen Fahrplan für Massagen
    Jede Massageart wird mit einer speziellen Technik durchgeführt. Dennoch gibt es Spielraum für intensivere Griffe an der ein oder anderen Stelle. Basis-Kurse lassen sich ideal vertiefen und mit weiteren Techniken kombinieren. Sprechen Sie uns gern an.
  5. Genießen Sie Ihre Kunst
    Nicht nur Ihr Kunde, auch Sie selbst sollten die Massage genießen. Nehmen Sie sich die Zeit dafür, Ihre Massagetechniken ruhig und bewusst auszuführen. Vertrauen Sie Ihren eigenen Berührungsqualitäten und erlauben Sie sich während der Massage präsent zu sein.Begegnen Sie Schmerzpunkten mit Fingerspitzengefühl. Sprechen Sie mit Ihrem Kunden oder Patienten und verweilen Sie ggf. länger an den entsprechenden Stellen, um das verspannte Gewebe zu lockern.
  6. Kommen Sie langsam zurück
    Zum Abschluss einer Massage können Sie Ihr Gegenüber gern fragen, ob er oder sie noch besondere Wünsche hat. Vielleicht gab es Berührungen, die besonders gut getan haben? Eine gute Massage braucht ihre Zeit. Nehmen Sie sich ruhig fünf bis zehn Minuten Zeit dafür, ehe Sie die Massage langsam und ruhig ausklingen lassen.
  7. Vertiefen Sie Erfahrungen in einem Abschlussgespräch
    Versorgen Sie Ihre Kunden und Patienten mit einem Glas Wasser oder einem Tee und nehmen Sie sich Zeit, nach dem Befinden zu fragen. Finden Sie heraus, welche Aspekte Ihrer Massage besonders wohltuend sind und wie sich das Bewusstsein Ihres Gegenübers verändert hat.Auf diese Art und Weise verstärken Sie das körperliche Wohlgefühl mit dem passenden Bewusstsein.

Haben Sie noch Fragen, Wünsche oder Anregungen? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf oder stöbern Sie noch eine Weile durch unseren lehrreichen Blog.

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