Kundenbindung in der Massagetherapie: 6 Tipps

Sie haben eine ausgereifte Marketingstrategie, glänzen mit einem herausragenden Alleinstellungsmerkmal und haben überhaupt alle Maßnahmen der Neukundengewinnung ergriffen, die wir auf unserem Blog beschrieben haben.

Und jetzt?

Was Sie als Massagetherapeut brauchen, sind nicht nur Neukunden, sondern auch Stammkunden. Klienten, die regelmäßig zu Ihnen kommen, weil sie mit der Qualität Ihrer sehr Arbeit zufrieden sind.

Stammkunden verringern nicht nur Ihren Akquiseaufwand und schaffen Sicherheit. Die positive Gestaltung des Kundenerlebnisses baut im besten Fall auch eine emotionale Bindung der Klienten auf. Ihnen gibt das die Möglichkeit, die Entwicklung Ihrer Kunden und Patienten langfristig mit zu verfolgen und Beschwerden optimal zu behandeln – eine Win-Win-Situation.

Wie werden aus Neukunden Stammkunden?

Einige Maßnahmen der Kundenbindung in der Massagetherapie decken sich mit den Strategien der Neukundengewinnung; dazu gehören z.B. spezielle Kooperationen oder zielgruppenspezifische Angebote. Darüber hinaus haben wir hier auf unserem Blog auch schon über verschiedene Fehler berichtet, die Sie als Massagetherapeut unbedingt vermeiden sollten.

Es gibt jedoch noch weitere Maßnahmen.

Das sind die 6 wichtigsten Tipps zur Kundenbindung in der Massagetherapie.

1. Sonderangebote & Programme


Rabatte und Sonderangebote gehören zu den einfachsten und erfolgreichsten Strategien der Kundenbindung.

  • Paketpreise (Bsp.: Eine 10-er Karte für Massagen ist günstiger als 10 Einzelmassagen)
  • Komplementärangebote (Bsp.: „Buchen Sie 5 Massagen und erhalten gratis dazu ein hochwertiges Massageöl“)
  • Sonderkonditionen (z.B. für Senioren)
  • Mehrpersonen-Pricing (Preisnachlass für weitere Personen)
  • Bonusprogramme (Bsp.: Stempelkarte für 10 Massagen, die 11te ist gratis)
  • Treue- und VIP-Programme (exklusive Angebote für Stammkunden)

Tipp: Binden Sie Kunden über spezifische Bonusprogramme; gerade 10-er Karten sind hier eine gut kalkulierbare und dem Klienten auch bekannte Strategie.

2. Mailings für bessere Kundenbindung in der Massagetherapie


Erfassen Sie bei Neukunden gleich alle relevanten Kundendaten und verschicken Sie Angebotsaktionen und Newsletter per Email. Dazu brauchen Sie jedoch vorab das Einverständnis des Klienten. Der Vorteil von Emails liegt in den geringen Kosten, der Nachteil allerdings darin, dass die Nachrichten leicht im Spam-Ordner landen. Briefpost ist wesentlich kostenintensiver, aber auch effektiver und bedarf keiner Einverständniserklärung.

Tipp: Nutzen Sie Mailings nicht nur für Webezwecke, sondern auch für zusätzlichen Service. Erinnern Sie z.B. nach der Massage daran, zur Unterstützung der Entgiftung ausreichend zu trinken oder erheben Sie, wie zufrieden der Klient mit der Behandlung war.

3. Transparenz & Kommunikation


Etablieren Sie ein differenziertes, umfangreiches Angebot. Treten Sie in den Kundendialog, schaffen Sie Transparenz über Ihre Dienstleistungen, Qualifikationen und auch die Preisgestaltung.
Konkret heißt das: Bieten Sie auf Basis einer umfangreichen, fundierten Ausbildung mehrere Massagearten an. Kommunizieren Sie Ihre Ausbildung (z.B. auf der Homepage) und die Preise der jeweiligen Massagen.

Tipp: Transparenz und Kommunikation reduzieren Komplexität und schaffen Vertrauen – der Grundpfeiler der Kundenbindung.

4. Maßnahmen auswerten


Schalten Sie Anzeigen bei Google, versenden Mailings oder arbeiten mit Kooperationspartnern? Erheben Sie bei Neukunden, über welche Kanäle diese zu Ihnen gelangt sind und optimieren Sie auf diese Weise Ihre Marketingstrategie.

Tipp: Erheben Sie zudem regelmäßig die Zufriedenheit der Klienten. So können Sie Ihre Arbeit stetig verbessern und Ihre Kunden fühlen sich bei Ihnen gut aufgehoben.

5. Guter Service, um Massage Kunden zu binden


Guter Service als Strategie der Kundenbindung in der Massagetherapie ist alles andere als trivial. Geben Sie Ihren Klienten das Gefühl, bei Ihnen ganz und gar willkommen zu sein, sich mit allen Fragen an Sie wenden zu können und sich in kompetente Hände zu begeben. Dazu gehören „Kleinigkeiten“ wie Erinnerungsmails für anstehende Termine ebenso wie ein angenehm gestalteter Wartebereich, die gute Zugänglichkeit der Praxis, empathisches Nachfragen und das Eingehen auf individuelle Wünsche und Bedürfnisse.

Eine Möglichkeit, guten Service zu unterstützen, ist das Anlegen von Karteikarten, in denen Sie nicht nur körperliche Beschwerden, sondernauch für die Klienten wichtige Belange des Alltags notieren (z.B. anstehender Urlaub, Stress im Job usw.). Auf diese Weise können Sie denÜberblick behalten und angesprochene Themen bei der nächsten Massage wieder aufgreifen („Wie war der Urlaub?“). Der Kunde fühlt sich durch IhrInteresse nicht wie eine „Nummer“, sondern auch als Mensch wahrgenommen. Achten Sie jedoch ebenso auf die notwendige Abgrenzung – Sie sind Massagetherapeut und auch nur in dieser Funktion verfügbar.

Tipp: Bei der Massagetherapie sucht der Kunde das, was er im Alltag meist kaum mehr findet: Entspannung und nicht zuletzt auch körpertherapeutische Zuwendung. Er möchte in seinen Beschwerden ernst genommen werden und braucht manchmal auch jemanden zum Zuhören. Nehmen Sie ihm so viel wie möglich an kognitivem und emotionalem Aufwand ab – durch guten Service.

6. Innovationen & Trends


Seien Sie auf dem neusten Stand. Investieren Sie z.B. in modernes, hochwertiges Equipment, bieten Sie innovative Therapien an und arbeiten Sie im Kundendialog mit modernen Kommunikationskanälen, allen voran Social Media. Folgen Sie Trends dort, wo es Sinn macht und sich für Sie authentisch anfühlt.

Tipp: Wie in jedem Beruf sollten Sie regelmäßig Fortbildungen besuchen, um Ihr Repertoire an Massagen auf den aktuellen Stand zu bringen, zu erweitern oder neu erlernte Techniken in das bestehende Portfolio miteinfließen zu lassen. Das Einfließen neuer Techniken kann eine schöne Abwechslung für den Klienten sein; diese sollten inhaltlich aber auch zur angebotenen Massage passen, um ihren Fluss und die intendierte Wirkung nicht zu stören.

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